Erst Sauna oder Whirlpool? Die richtige Reihenfolge für Deinen Wellnessabend
Erst in die Sauna oder zuerst in den Whirlpool? Wenn Du beides im eigenen Garten nutzen kannst, möchtest Du Wärme, Massage und Entspannung natürlich optimal miteinander verbinden. Die richtige Reihenfolge spielt dabei eine wichtige Rolle: In der Regel gehst Du zuerst in die Sauna, kühlst Dich danach vollständig ab und nutzt den Whirlpool anschließend als entspannten Abschluss.

Warum die Pause zwischen beiden Anwendungen so wichtig ist, welche Wassertemperatur angenehm ist und wie ein gelungener Wellnessabend aussehen kann, erfährst Du in diesem Ratgeber.
Die beste Reihenfolge: Sauna, Abkühlung, Pause und Whirlpool
Sauna und Whirlpool haben eines gemeinsam: Beide Anwendungen führen Deinem Körper Wärme zu. Die Hitze in der Sauna ist allerdings deutlich intensiver. Deshalb solltest Du nach dem Saunieren nicht direkt in das warme Wasser des Whirlpools steigen.
Ein entspannter Ablauf kann folgendermaßen aussehen:
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Duschen und sorgfältig abtrocknen
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Den ersten Saunagang genießen
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An der frischen Luft langsam abkühlen
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Lauwarm oder kühl abduschen
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Eine Ruhepause einlegen
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Bei Bedarf einen zweiten Saunagang durchführen
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Erneut abkühlen und ausreichend lange ruhen
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Den Whirlpool als Abschluss nutzen
Wichtig: Wichtig ist vor allem die Erholung zwischen Sauna und Whirlpool. Warte, bis Du nicht mehr nachschwitzt, Dich wieder normal temperiert fühlst und Dein Kreislauf ruhig ist. Dafür solltest Du mindestens 15 bis 30 Minuten einplanen. Je nach persönlichem Empfinden darf die Pause auch länger ausfallen.

Warum die Sauna zuerst kommt
Die Sauna bildet den intensiveren Teil Deines Wellnessprogramms. Durch die hohe Temperatur erwärmt sich Dein Körper und Du beginnst zu schwitzen. Nach dem Saunagang braucht Dein Körper Zeit, um seine Temperatur wieder zu regulieren.
Ein warmer Outdoor-Whirlpool ist zwar deutlich kühler als eine Sauna, das Wasser überträgt die Wärme jedoch sehr effektiv. Wenn Du unmittelbar nach der Sauna in 37 oder 38 Grad warmes Wasser steigst, setzt Du die Wärmebelastung praktisch fort. Das kann anstrengend für den Kreislauf werden und die gewünschte Erholung beeinträchtigen.
Nach einer vollständigen Abkühlung sieht es anders aus: Jetzt kann der Whirlpool zum ruhigen Abschluss werden. Das warme Wasser und die Massagedüsen schaffen eine angenehme Atmosphäre und können dabei helfen, verspannte Körperbereiche zu lockern.
So gestaltest Du die Abkühlphase richtig
Nach dem Verlassen der Sauna solltest Du zunächst einige Minuten an die frische Luft gehen. Atme ruhig und gleichmäßig und gib Deinem Körper Gelegenheit, sich langsam an die niedrigere Temperatur zu gewöhnen.
Anschließend kannst Du Dich abduschen. Dabei muss das Wasser nicht zwangsläufig eiskalt sein. Wenn Du kalte Reize nicht gewohnt bist, beginnst Du besser mit einer angenehmen Temperatur. Dusche zuerst Arme und Beine ab und arbeite Dich langsam in Richtung Körpermitte vor.
Danach folgt die Ruhephase. Lege oder setze Dich bequem hin und trinke Wasser oder ungesüßten Tee. Alkohol solltest Du bei der Kombination von Sauna und Whirlpool vermeiden. Er kann den Kreislauf zusätzlich belasten und dazu führen, dass Du körperliche Warnsignale später bemerkst.
Gehe erst in den Whirlpool, wenn Du Dich vollständig erholt fühlst. Ein fester Zeitplan ist dabei weniger wichtig als Dein persönliches Wohlbefinden.
Die passende Whirlpool-Temperatur nach der Sauna
Nach einem Saunagang muss der Whirlpool nicht auf die höchstmögliche Temperatur eingestellt sein. Häufig sind etwa 35 bis 37 Grad Celsius vollkommen ausreichend. Das Wasser fühlt sich angenehm warm an, ohne Deinen Körper unnötig stark zu belasten.
Je höher die Wassertemperatur ist, desto kürzer sollte Dein Aufenthalt ausfallen. Für viele Nutzer sind ungefähr 15 bis 20 Minuten ein guter Orientierungswert. Bei niedrigeren Temperaturen kannst Du möglicherweise etwas länger im Wasser bleiben.
Achte dabei immer auf die Signale Deines Körpers. Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, starkes Herzklopfen oder plötzliches Unwohlsein sind eindeutige Gründe, den Whirlpool sofort zu verlassen.
Besonders im Winter kann die Kombination aus kalter Außenluft und warmem Wasser dazu führen, dass Du die Wärmebelastung unterschätzt. Lege deshalb Bademantel, Handtuch und rutschfeste Schuhe bereits vor dem Saunieren in Reichweite.
Kannst Du auch zuerst in den Whirlpool gehen?
Grundsätzlich kannst Du den Whirlpool vor der Sauna nutzen. Für einen längeren Wellnessabend ist diese Reihenfolge jedoch meist weniger geeignet.
Das warme Wasser erhöht bereits vor dem Saunagang Deine Körpertemperatur. Wenn Du danach direkt in die Sauna gehst, kann Dir die intensive Hitze schneller zu viel werden. Außerdem musst Du Dich nach der Whirlpool-Nutzung gründlich abduschen und vollständig abtrocknen, bevor Du die Saunakabine betrittst.
Möchtest Du trotzdem mit dem Whirlpool beginnen, solltest Du die Wassertemperatur moderat einstellen und den Aufenthalt kurz halten. Plane anschließend eine ausreichend lange Pause ein. Gehe erst in die Sauna, wenn Du Dich abgekühlt und vollständig erholt hast.
Sauna und Whirlpool nicht ständig abwechseln
Mehr ist bei einem Wellnessabend nicht automatisch besser. Ein ständiger Wechsel zwischen heißer Sauna und warmem Whirlpool kann den Körper stärker belasten, als es sich im ersten Moment anfühlt.
Sinnvoller ist ein klarer Ablauf: Schließe Deine geplanten Saunagänge inklusive Abkühl- und Ruhephasen vollständig ab. Nutze den Whirlpool danach einmal als gemütlichen Abschluss. Auf diese Weise genießt Du beide Anwendungen, ohne Deinen Körper über einen langen Zeitraum immer wieder aufzuheizen.
Ein klassischer warmer Whirlpool ist außerdem kein Ersatz für ein kaltes Tauchbecken. Möchtest Du Dich nach der Sauna gezielt abkühlen, sind frische Luft, eine Dusche oder ein dafür vorgesehenes Kaltwasserbecken besser geeignet.
So bereitest Du Deinen Outdoor-Whirlpool vor
Bereite Deinen Whirlpool am besten schon vor dem ersten Saunagang vor. Prüfe Wassertemperatur und Wasserqualität und lege alle benötigten Utensilien bereit. So kannst Du nach der Sauna und Deiner Ruhepause direkt mit der Entspannung beginnen.
Cover-Tipp: Die Whirlpool-Abdeckung solltest Du trotzdem erst kurz vor der Nutzung öffnen. Eine gut sitzende Thermoabdeckung hält die Wärme im Wasser und schützt den Whirlpool vor Blättern, Staub und anderen Verschmutzungen. Gerade an kalten Tagen verhindert sie unnötige Wärmeverluste und hilft dabei, den Energieverbrauch zu begrenzen.
Nach dem Wellnessabend setzt Du die Abdeckung entsprechend den Hinweisen des Whirlpool-Herstellers wieder auf. Kontrolliere vorher, ob sie sauber und korrekt ausgerichtet ist. Eine passgenaue Abdeckung schließt möglichst bündig mit dem Whirlpoolrand ab und bewahrt die Wassertemperatur bis zur nächsten Nutzung.

Beispiel für Deinen Wellnessabend
Damit Dein Abend nicht in Stress ausartet, solltest Du genügend Zeit für Pausen einplanen. Ein möglicher Ablauf sieht so aus:
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8 bis 15 Minuten Sauna
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Langsames Abkühlen an der frischen Luft
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Duschen und 15 bis 30 Minuten ruhen
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Optional ein zweiter Saunagang
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Erneut vollständig abkühlen und entspannen
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Etwa 15 bis 20 Minuten im Whirlpool
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Abschließend duschen, trocknen und weiter ausruhen
Diese Zeiten sind lediglich Richtwerte. Deine Saunaerfahrung, die jeweiligen Temperaturen und Deine persönliche Verfassung entscheiden darüber, was sich gut anfühlt. Ein Wellnessabend ist kein Wettbewerb. Kürzere Anwendungen mit ausgiebigen Ruhephasen sind häufig erholsamer als möglichst viele Durchgänge.
Wann ist besondere Vorsicht notwendig?
Nutze Sauna und Whirlpool nur, wenn Du Dich gesund und belastbar fühlst. Bei Fieber, akuten Infekten oder deutlichem Unwohlsein solltest Du auf beide Anwendungen verzichten.
Wenn Du unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blutdruckproblemen oder anderen gesundheitlichen Beschwerden leidest, schwanger bist oder regelmäßig Medikamente einnimmst, solltest Du die Kombination vorher ärztlich abklären. Das gilt auch, wenn Dir in der Sauna oder im warmen Wasser häufiger schwindelig wird.
Beende die Anwendung immer sofort, wenn Du Dich unwohl fühlst. Dein Körper gibt das Tempo vor – nicht die eingestellte Zeit.
Häufige Fragen zur Kombination von Sauna und Whirlpool
Wie lange sollte ich zwischen Sauna und Whirlpool warten?
Plane mindestens 15 bis 30 Minuten ein. Steige erst in den Whirlpool, wenn Du Dich vollständig abgekühlt und erholt fühlst und nicht mehr nachschwitzt.
Darf ich direkt nach der Sauna in den Whirlpool?
In einen warmen Whirlpool solltest Du nicht direkt nach der Sauna steigen. Beide Anwendungen erwärmen den Körper. Eine Abkühl- und Ruhephase dazwischen ist deshalb wichtig.
Wie warm sollte der Whirlpool nach der Sauna sein?
Für viele Nutzer sind 35 bis 37 Grad Celsius angenehm. Bei höheren Wassertemperaturen solltest Du Deinen Aufenthalt entsprechend verkürzen.
Wie lange darf ich nach der Sauna im Whirlpool bleiben?
Etwa 15 bis 20 Minuten sind ein sinnvoller Orientierungswert. Entscheidend sind jedoch die Temperatur des Wassers und Dein persönliches Wohlbefinden.
Der Whirlpool ist der entspannte Abschluss
Die angenehmste Reihenfolge für Deinen Wellnessabend lautet: zuerst Sauna, anschließend vollständig abkühlen, eine Ruhepause einlegen und danach den Whirlpool genießen.
Mit einer moderaten Wassertemperatur, ausreichend Flüssigkeit und genügend Zeit zwischen den Anwendungen schaffst Du ein entspanntes Wellnesserlebnis im eigenen Garten. Bereite Deinen Whirlpool rechtzeitig vor und öffne seine Thermoabdeckung erst kurz vor der Nutzung. So bleibt das Wasser warm und sauber und Du kannst Deinen Wellnessabend ohne unnötige Unterbrechungen genießen.
